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3 gute Gründe Barfußschuhe zu tragen

Erfahrungsgemäß stellen sich für Neulinge, die noch nicht mit dem Konzept „Barfußschuhe“ vertraut sind, viele Fragen: Widersprechen sich die einzelnen Bestandteile des Wortes „Barfuß“ und „Schuhe“ nicht? Sind Barfußschuhe Schuhe, die ohne Socken getragen werden? Und wieso brauche ich überhaupt Barfußschuhe, wenn ich doch einfach direkt barfuß gehen kann?

Hier erklären wir deshalb noch einmal, was Barfußschuhe sind und liefern euch einige gute Gründe, sie zu tragen. Definitiv empfehlen wir euch, so viel Zeit wie möglich „richtig“ barfuß zu verbringen. Aufgrund äußerer Umstände ist dies aber nicht immer möglich: Zu einem brauchen wir Schuhe zum Schutz der Füße vor Witterung. Auf heißem Asphalt oder in Schnee und Eis würden wir niemandem empfehlen, barfuß zu gehen. Dazu kommt der Schutz vor spitzen Gegenständen wie Steinen und Glasscherben auf dem Untergrund. Außerdem gibt es viele Gelegenheiten in unserem Alltag, die sich aufgrund gesellschaftlicher Konventionen mit dem Barfußgehen nur schwer vereinbaren lassen. Am Arbeitsplatz zum Beispiel würden die meisten von uns wohl nicht barfuß gehen.

Barfußschuhe sind ein guter Kompromiss. Sie bieten ein Laufgefühl, dass dem Barfußlaufen so nah wie möglich kommt. Das liegt kurz gesagt daran, dass sie weiter, leichter und flexibler sind als herkömmliche Schuhe. Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich.

Du stärkst deine Füße

Viele herkömmliche Schuhe zwängen deinen Fuß in eine unnatürliche Form. Sie bestehen aus festem, steifem Material, sind oft zu eng geschnitten und laufen vorne spitz zu. Das hat zur Folge, dass die Zehen eng zusammengepresst werden. Die Füße sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und natürliche Bewegungsabläufe sind nicht in vollem Umfang möglich.

Barfußschuhe wie GROUNDIES sind in ihrer Form der natürlichen Form der Füße nachempfunden und bestehen aus weichem, elastischem Material. Die Zehenbox ist weit: Die Zehen können sich natürlich spreizen und den Boden greifen. Bänder und Sehnen sind in der Lage, sich zu dehnen. Muskeln haben den Raum, beim Gehen ihre volle Kraft zu entfalten und stärker zu werden.

Es kann sein, dass du in der ersten Zeit in Barfußschuhen Muskelkater in den Füßen und den Waden spürst. Das ist aber ein gutes Zeichen: Es bedeutet, dass deine Muskeln, die bisher vernachlässigt wurden, auf Hochtouren arbeiten, um stark und kräftig zu werden.

Du gehst natürlich

Die meisten herkömmlichen Schuhe haben gedämpfte und gepolsterte Sohlen. Ziel dabei ist es, unsere Füße zu schützen und ihnen Komfort zu bieten. Das klingt erst einmal gut, hat aber zur Folge, dass die Füße sich in einem Entspannungszustand befinden, wenn sie eigentlich aktiv sein sollten, zum Beispiel beim Gehen. So verkümmern die Muskeln und wichtige Bewegungsabläufe können nicht wie von der Natur vorgesehen ausgeführt werden.

Wir sind der Überzeugung, dass Füße in den meisten Situationen gar keine Dämpfung brauchen. Sie können Belastungen selbst regulieren und sich an verschiedene Untergründe anpassen. Dafür sorgen Muskeln, Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen im Fuß in geschickter Zusammenarbeit. Wir verzichten daher auf Fußbett und Polsterung. Die GROUNDIES Barfußsohle ist nur 6,3mm dünn und in alle Richtungen vollkommen biegsam. So können die Füße natürlich arbeiten.

Die meisten herkömmlichen Schuhe kommen außerdem mit Sprengung, also einem Absatz oder zumindest einer kleinen Erhöhung im Fersenbereich, selbst wenn es sich nicht um High Heels handelt. Auch darauf verzichten Barfußschuhe: Wie beim Barfußgehen ist so eine neutrale Fersenstellung möglich. Du hältst den Rücken gerade und profitierst von einer guten, gesunden Körperhaltung.

Du nimmst deine Umwelt bewusst wahr

Deine Fußsohlen sind sehr sensibel. Das liegt daran, dass sie mit vielen Nervenenden ausgestattet sind, ähnlich wie deine Hände. Durch diese Nervenenden gelangt wichtige Information über deine Umgebung zum Gehirn. Diese Information beeinflusst unsere Bewegungen und unsere Orientierung im Raum. Im Gegensatz zu dicken, gepolsterten Schuhen lassen Barfußschuhe den natürlichen Kontakt der Fußsohlen zur Erde zu und erlauben so, dass volles sensorisches Feedback zum Gehirn gelangt.

Du wirst außerdem merken: Durch die dünne Barfußsohle ohne Polsterung gehst du ganz automatisch langsamer und achtsamer. Besonders in der Eingewöhnungsphase machst du ganz von selbst kleinere Schritte. Mit Barfußsohlen spürst du den Boden unter deinen Füßen ganz deutlich. Du fühlst genau, auf welchen Untergrund du deinen Fuß gerade setzt… weich, hart, glatt, uneben... Beton, Wiese oder Waldboden.

Barfußschuhe ermöglichen es dir, deine Umgebung mit allen Sinnen und ganz bewusst wahrzunehmen. Gerade in unserem stressigen Alltag ist das Entspannung pur.


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